21. September 2008
Der lange Weg zum kleinen Schild

“Bis dass der TÜV uns scheidet” heißt es ja landläufig. 60 Tage wären das bei uns, denn so lang ist die Gültigkeit unseres Ausfuhrkennzeichens. Eigentlich viel zu kurz, wenn man bedenkt wie schwierig es war, die 2 Bleche zu bekommen. Noch vor 2 Wochen eröffnete uns ein Sachverständiger, dass unser Terrano niemals TÜV bekommen würde, was uns wiederum einen knackigen Schock versetzte. Durch die tatkräftige Unterstützung des Autocenter Wendisch und von PV Automotive gelang es uns dann doch, unseren Liebling aufzufrischen und die bürokratischen Hürden zu überspringen.
Die Jungfernfahrt ging (problemlos!!!) nach Cottbus, wo die alte Dame in der kommenden Woche ein neues Lack-Gewand übergezogen bekommt. Im Bild nochmal das Vorher für den Vorher-Nachher-Vergleich. Nachher dann in der nächsten Woche. Außerdem ist zu erkennen wie ein Jeep 20 Jahre nach der Geburt des Terranos aussehen kann.
17. September 2008
Auch kleine Hilfe zählt
Heute morgen, ich liege nach einer Nachtschicht im Diplomarbeitsschreiben noch verschlafen im Bett, klingelt es bei mir zu Hause. Nachdem ich mich aus dem Bett gequält und die Tür geöffnet habe, steht ein netter, älterer Herr vor der Tür und drückt mir eine Tüte mit einer alten Lesebrille und 2 Sonnenbrillen mit der Bemerkung, dass ich diese wohl gebrauchen könnte, in die Hand und verschwindet nach einem kurzem, verwirrtem Danke von mir wieder.
Nach einer kurzen Weile habe ich verstanden, dass er auf Dresden TREC und unsere Afrika-Expedition aufmerksam geworden ist und einfach nur seinen Teil dazu beitragen wollte. Dazu auf diesem Weg noch einmal vielen, vielen Dank. Auch kleine Dinge können helfen.
Ps.: Falls der nette Herr dies hier lesen sollte, würde ich ihn bitten, sich noch einmal bei uns zu melden.
15. September 2008
Brillen, Kondome & EKG´s
Letztes Wochenende haben wir endlich die Zeit gefunden, die Sehstärken der restlichen 200 Brillen zu bestimmen. Nach 3 Stunden stupidem Einlegen der Brillen in ein Refraktiometer war die Arbeit getan und die teilweise topmodischen Modelle sind bereit für die Überfahrt nach Afrika.
Des Weiteren konnten wir insgesamt 4.500 Kondome bei Billy Boy und Condomi einwerben. Alles sehr unbürokratisch, unkompliziert und vor allem schnell. Dafür hier noch einmal vielen Dank. Wir werden die Kondome in Gambia und an anderen Zwischenstopps in Afrika verteilen, bzw. an geeignete Stellen weitergeben.
Leider gestaltet sich das Einwerben von Medikamenten nicht so erfolgreich. Nichts desto trotz werden wir den großen Pharmafirmen weiter auf die Nerven gehen und auf unser Glück hoffen.
Zu guter letzt konnten wir inzwischen auch ein tragbares EKG und mehrere Blutzuckermessgeräte einwerben, welche in Gambia weiter ihren Zweck erfüllen sollen. Trotz dieser kleinen Erfolge sind wir weiterhin über jede helfende Sachspende dankbar.



